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治療方針viola da gamba

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„Und haben den Namen daher, daß die Viole de Gamba zwischen den Beinen gehalten werden: Denn gamba ist ein Italienisch Wort und heist ein Bein legambe, die Beinen. Und dieweil diese viel grössere corpora, und wegen des Kragens lenge die Säiten auch ein lengern Zug haben so geben sie weit ein lieblichern Resonanz Als die anderen de bracio, welche uff dem Arm gehalten werden. Die Violen de Gamba haben 6. Saiten werden durch Quarten, und in der Mitten eine Terz gestimmet gleich wie die sechs Chörichte Lauten. Die Alten haben dieser Violen de gamba, wie im Agricola zu finden dreyerley Arten gehabt: Dann etliche sind mit drey Säitten; Etliche mit vier; Und etliche mit fünff Säitten bezogen worden.“

– Michael Praetorius: De Organographia


Viola da gamba

(ital. viola „Geige“ und gamba „Bein“, im Deutschen auch verkürzt Gambe genannt) ist eine Sammelbezeichnung für eine Familie historischer Streichinstrumente. Sie entstand zur selben Zeit wie die Violinenfamilie. Die Bezeichnung da gamba leitet sich von der Spielhaltung ab.
Die Instrumente sämtlicher Stimmlagen – Diskant-, Alt-/Tenor- und Bassgambe bzw. Violone – werden im Gegensatz zu den viole da braccio, das heißt „Armgeigen“, zwischen den Beinen gehalten bzw. die kleineren Typen mit dem Korpus auf den Schoß gestellt.
Die Gamben entstanden wahrscheinlich im 15. Jahrhundert in Spanien. Sie haben fünf bis sechs, später auch sieben Saiten in Quart-Terz-Stimmung und ein mit Bünden versehenes Griffbrett. Den Bogen hält der Spieler im Untergriff. Die Gamben haben sich bis ins 18. Jahrhundert in der Musik zahlreicher europäischer Länder behauptet, vornehmlich in Italien und Frankreich, England und Deutschland.

Weiterführende Informationen

 https://de.wikipedia.org/wiki/Viola_da_gamba

 Viola da gamba Gesellschaft

 Englische Viola da gamba Gesellschaft

 Amerikanische Viola da gamba Gesellschaft



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